In den Unterrubriken links finden Sie alle wichtigen Informationen zu den jeweils gültigen Prüfungsordnungen. Bitte achten Sie bei der Auswahl der Prüfungsordnung auf das angegebene Jahr, um die für Sie gültige Prüfungsordnung zu identifizieren. In welcher Prüfungsordnung Sie eingeschrieben sind, können Sie in JOGU-StINe erkennen.
In der Rubrik der jeweiligen Prüfungsordnung finden Sie Informationen zum Aufbau und der Struktur des Studiengangs, sowie alle relevanten Dokumente. Dazu gehören unter anderem das Modulhandbuch und die Prüfungsordnungen, sowie die Studienverlaufsmodelle.
Für Studierende, die ab dem Wintersemester 2025/26 ihr Studium aufgenommen haben, gelten die rechts als PDF-Download zur Verfügung gestellten Dokumente.
Der Studiengang ist für 6 Semester konzipiert. Ein Studienbeginn ist sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich.
Der BA-Studiengang Erziehungswissenschaft orientiert sich an den beruflichen Kompetenzen, die Absolvent:innen des Studiengangs heute und in Zukunft benötigen, um in pädagogischen Feldern professionell handeln zu können. Dazu werden grundlegende Kenntnisse erziehungswissenschaftlicher Theorien und Methoden vermittelt.
Mit dem Angebot von 2 Studienrichtungen als Wahlpflichtfächer:
- Erwachsenen- und Medienpädagogik (EPMP)
- Sozialpädagogik
wird eine Differenzierung und Vertiefung erreicht, die der Vielfalt pädagogischer Handlungsfelder angemessen ist.
Berufsfeldorientierung des Bachelor-Studiengangs:
Medienbildung:
- Schulen und Bildungsinstitutionen
- Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit (z.B. Medienwerkstätten, Jugendzentren, Bibliotheken),
- Erwachsenenbildung (z.B. Trainings für Eltern, Fachkräfte, Senior:innen)
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen (z.B. Lehre, Projektarbeit),
- Medienhäuser
- Rundfunk
- Museen und Stiftungen
- Medienethik
- Jugendschutz
- Politische Bildung (z. B. Landesmedienanstalten, Aufklärungsprojekte)
- Freiberufliche Medienberatung (z.B. E-Learning, Konzeptentwicklung).
Erwachsenenbildung:
- Institutionen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Hinsicht auf allgemeine Erwachsenenbildung und Berufliche Weiterbildung
- Einrichtungen im kommunalen und kirchlichen Bereich
- Selbstlernzentren
- Organisationen der Bildungs- und Lernberatung
- Berufliche und Betriebliche Aus- und Weiterbildung
- Berufliche Wiedereingliederung
- Train the trainer
- Weiterbildung pädagogischen Personals
- Eltern- und Familienbildung
- Personalentwicklung/Organisationsentwicklung
Sozialpädagogik:
- Kinder- und Jugendhilfe
- Sozialpädagogik im Umgang mit Diversität
- Devianz und Benachteiligung, Eingliederungs- und Behindertenhilfe
- Sozialpädagogik im Gesundheitswesen
- Altenarbeit
- Kinderschutz und frühe Hilfen
- Fluchtmigrationsarbeit
- Sozialpädagogische Beratung
- Internationale Soziale Arbeit
- Nationale, internationale und transnationale Organisationen der Sozial-, Entwicklungs- und Gesundheitspolitik
- Lehre und Forschung an Universitäten, an Hochschulen oder an außeruniversitären Forschungsinstituten
Für Studierende die ab dem Sommersemester 2019 ihr Studium aufgenommen haben, gelten die rechts als PDF-Download zur Verfügung gestellten Dokumente.
Der Studiengang ist für 6 Semester konzipiert. Ein Studienbeginn ist sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich.
Der BA-Studiengang Erziehungswissenschaft orientiert sich an den beruflichen Kompetenzen, die AbsolventInnen des Studiengangs heute und in Zukunft benötigen, um in pädagogischen Feldern professionell handeln zu können.Dazu werden grundlegende Kenntnisse erziehungswissenschaftlicher Theorien und Methoden vermittelt.
Mit dem Angebot von 2 Studienrichtungen als Wahlpflichtfächer:
- Sozialpädagogik und Allgemeine Erziehungswissenschaft
- Lebenslanges Lernen und Medienbildung
wird eine Differenzierung und Vertiefung erreicht, die der Vielfalt pädagogischer Handlungsfelder angemessen ist.
Berufsfeldorientierung des Bachelor-Studiengangs:
Sozialpädagogik und Allgemeine Erziehungswissenschaft:
- Kinder- und Jugendhilfe
- Sozialpädagogik im Umgang mit Devianz und Benachteiligung
- Sozialpädagogik im Gesundheitswesen
- Altenarbeit
- Internationale Soziale Arbeit
- Internationale und transnationale Organisationen der Sozial-, Entwicklungs- und Gesundheitspolitik
- Lehre und Forschung an Universitäten, an Fachhochschulen oder an außeruniversitären Forschungsinstituten
Lebenslanges Lernen und Medienbildung:
- Politische Erwachsenenbildung
- Eltern- und Familienbildung
- Betriebliche Aus- und Weiterbildung
- Überbetriebliche berufliche Weiterbildung
- Personalentwicklung/Organisationsentwicklung
- Bildungsberatung
- Medienpädagogische Einrichtungen im kommunalen und kirchlichen Bereich
- Medienpädagogisch orientierter Kinder- und Jugendmedienschutz
- Fernsehsender
- Verlage
- Multimediaproduzenten
- E-Learning
- Forschung
- Digitale Öffentlichkeitsarbeit
- Produktion von Bildungsmedien
Das Institut für Erziehungswissenschaft bietet mit Beginn des Wintersemesters 2025/2026 einen neuen Master-Studiengang Erziehungswissenschaft an. Der Studienbeginn ist im Wintersemester und im Sommersemester möglich. Der Master beinhaltet die folgenden drei Studienrichtungen:
- Digitale Bildung und Weiterbildung (DBWB)
- Pädagogik des Kindes- und Jugendalters (PKJ)
- Sozialpädagogik/Soziale Arbeit (SP)
Die Struktur des Master-Studiengangs Erziehungswissenschaft ist in allen Studienrichtungen gleich. Die beiden ersten Module der Allgemeinen Erziehungswissenschaft werden für alle Studienrichtungen angeboten, danach folgen die Module drei bis neun mit den spezifischen Inhalten der einzelnen Studienrichtungen. Im siebten Modul werden empirische Forschungsmethoden, Forschungsdesigns und studentische Forschungsprojekte, die sich an den Inhalten der Studienrichtungen orientieren, erarbeitet. Im achten Modul wird ein Pflichtpraktikum in Höhe von 300h absolviert. Der Master-Studiengang wird im neunten Modul mit der Anfertigung der Masterarbeit und der mündlichen Masterprüfung abgeschlossen.1. Digitale Bildung und Weiterbildung (DBWB)
Die digitale Transformation verändert unsere Bildungslandschaft grundlegend – in Bildungseinrichtungen, in der Erwachsenenbildung, in sozialen Einrichtungen und in der beruflichen Weiterbildung. Die Studienrichtung nimmt das auf und befasst sich in Forschung und Lehre mit der lebenslangen und lebensbreiten Bildung von Menschen in unterschiedlichen Altersphasen. Die Inhalte des Studiums werden geprägt durch die verschränkten Perspektiven der Erwachsenenbildung (Leitung Prof. Dr. Sebastian Lerch und JProf. ‚in Dr. Julia Koller) und der Medienpädagogik (Leitung Prof. ‚in Dr. Jasmin Bastian und JProf. ‚in Dr. Ulrike Krein). Die Studierenden erhalten erziehungswissenschaftliche Grundlagen, praktisches und anwendungsbezogenes Wissen an der Schnittstelle erwachsenenpädagogischen und medienpädagogischen Handelns. Neben einer wissenschaftlichen und empirischen Ausbildung in differenten pädagogischen Feldern ist uns insbesondere auch die Kompetenzorientierung (u.a. digitale Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen, Bildungsmanagement und Beratung) wichtig. Beides dient dazu, unsere Studierenden auf vielfältige Aufgaben (u.a. Digitales Lehren, Lehrgestaltung, Programmplanung, Seminardesign) in einem spannenden und zunehmend entgrenzten beruflichen Feld an der Schnittstelle von Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Medienbildung vorzubereiten.
Im Wesentlichen tragen wir bei zur:
- grundlagenbezogenen Theorieentwicklung (z.B. digitale Bildung, Media Literacy, medien- und erwachsenenpädagogische Professionalität, lebenslange Bildung, Medienethik, Digitalisierungskritik)
- Verbindung von wissenschaftlichem Wissen und empirischen Bildungsforschung (z.B. Lehr-Lern-Forschung, Biographieforschung, Organisationsforschung)
- Analyse von erwachsenenpädagogisch und medienpädagogisch bedeutsamen Entwicklungen (z.B. pädagogische Optimierung, Lernen und Lehren in der digitalen Transformation, Erwerbsarbeit im Wandel, Change Management, Medienberatung)
- einer fundierten methodisch-didaktischen Vorbereitung Studierender auf die spätere Bildungsarbeit (z.B. Blended Learning, E-Learning, Mobile Learning, biographische Methoden)
In welchen Bereichen können Sie später arbeiten?
Dadurch qualifizieren sich unsere Absolvent*innen für spannende Aufgaben in zum Teil sich neu entwickelnden Felder (z.B. learning developement, learning management) sowie in klassischen Bereichen der Erwachsenen- und Medienbildung.
In der Medienbildung sind das:
- Schulen und Bildungsinstitutionen
- außerschulische Kinder- und Jugendarbeit (z.B. Medienwerkstätten, Jugendzentren, Bibliotheken)
- Erwachsenenbildung (z.B. Trainings für Eltern, Fachkräfte, Senior:innen)
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen (z.B. Lehre, Projektarbeit)
- Medienhäuser
- Rundfunk
- Museen und Stiftungen
- Medienethik
- Jugendschutz
- politische Bildung (z. B. Landesmedienanstalten, Aufklärungsprojekte)
- freiberufliche Medienberatung (z.B. E-Learning, Konzeptentwicklung)
In der Erwachsenenbildung sind das:
- Institutionen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Hinsicht auf allgemeine Erwachsenenbildung und Berufliche Weiterbildung
- Selbstlernzentren
- Organisationen der Bildungs- und Lernberatung
- Berufliche und Betriebliche Aus- und Weiterbildung
- berufliche Wiedereingliederung
- Train the trainer
- Weiterbildung pädagogischen Personals
- Eltern- und Familienbildung
- Personalentwicklung/Organisationsentwicklung
- Einrichtungen im kommunalen und kirchlichen Bereich
Ansprechpartner:innen der Studienrichtung:
- Univ.-Prof. Dr. Sebastian Lerch; Prof.’in Dr. Julia Koller
- Univ.-Prof.’in Dr. Jasmin Bastian; Prof.’in Dr. Ulrike Krein
2. Pädagogik des Kindes- und Jugendalters (PKJ)
Im Zentrum der Pädagogik des Kindes- und Jugendalters steht die Auseinandersetzung mit Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationsprozessen in Kindheit und Jugend. Dabei richtet sich die Studienrichtung vor allem auf die außerschulische Kinder- und Jugendbildung, die ein ausdifferenziertes pädagogisches Handlungsfeld darstellt. In ihrem Forschungsbezug knüpft sie u. a. an die neuere Kindheits- und Jugendforschung an. Hier werden Kindheit und Jugend zum einen als historisch-gesellschaftliche Konstruktionen, zum anderen als eigenständige Lebensphasen angesehen, wodurch Kinder und Jugendliche als Akteure in den Blick geraten, die ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten. Neben individuellen Entwicklungs- und Bildungsprozessen von Kindern und Jugendlichen sind historische, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen der Lebensphasen Kindheit und Jugend thematisch. Dabei werden auch internationale Entwicklungen aufgegriffen, bspw. im Zusammenhang mit der Klimakrise, Migration, Globalisierung, sozialer Ungleichheit und Demokratisierung.
In der Studienrichtung Pädagogik des Kindes- und Jugendalters können Sie sich mit folgenden Inhalten auseinandersetzen:
- Theoretische und methodische Grundlagen der Kindheits- und Jugendforschung
- Lebenslagen und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
- Pädagogische Professionalität in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
- Arbeitsfelder und Organisationen der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
- Psychosoziale Entwicklung, Krisenbewältigung und pädagogisches Handeln
In welchen Bereichen können Sie später arbeiten?
Die Studienrichtung qualifiziert für ein breites Spektrum an pädagogischen Tätigkeiten, insbesondere in Institutionen der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung. Pädagogische Arbeitsfelder liegen z. B. in Feldern der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung, der Kinder- und Jugendarbeit, der außerschulischen politischen und kulturellen Bildung, der Familienbildung, der Kinder- und Jugendpolitik, der Verbände, die sich für Kinder, Jugendliche und Familien engagieren, sowie in der Kooperation mit Schulen. Hinzu kommen Arbeitsfelder im Bereich erziehungswissenschaftlicher Forschung an Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären (praxisorientierten) Forschungsinstituten.
Ansprechpersonen der Studienrichtung:
- Univ.-Prof.’in Dr. Tanja Betz
- Prof.’in Dr. Lilli Riettiens
- Univ.-Prof. Dr. Stefan Weyers
3. Sozialpädagogik/Soziale Arbeit (SP)
In den letzten Jahren hat die Anzahl an Beschäftigten der Sozialen Arbeit deutlich zugenommen. Soziale Arbeit ist ein Berufsfeld, das (nicht nur) aufgrund der aktuellen sozio-politischer Entwicklungen anwächst und vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bietet. Der M.A.-Studiengang qualifiziert für ein breites Spektrum sozialpädagogischer Arbeitsfelder im In- und Ausland.
In der Studienrichtung Sozialpädagogik/Soziale Arbeit können Sie sich mit folgenden Inhalten auseinandersetzen:
- Theoretische Ansätze und Grundlagen der Sozialpädagogik
- Arbeitsfelder und Organisationen der Sozialen Arbeit
- Sozialpädagogisches Handeln
- (internationale/transnationale) Forschung in der Sozialpädagogik
In welchen Bereichen können Sie später arbeiten?
Die Studienrichtung qualifiziert für ein breites Spektrum von sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Zum Beispiel: Kinder- und Jugendhilfe, Internationale/transnationale Organisationen und Netzwerke im Bereich sozialer Hilfen, Bildung, Migration und Gesundheit, soziale Dienste der Flüchtlingshilfe, (internationale) Jugendarbeit, sozialpädagogische Beratung, Altenhilfe, internationaler Studentenaustausch, Diversitätsmanagement.
Ansprechpartner der Studienrichtung:
- Univ.-Prof.’in Dr. Alexandra Klein
- Univ.-Prof. Dr. Marc Weinhardt
- Univ.-Prof. Dr. Matthias Witte
Das Institut für Erziehungswissenschaft bietet mit Beginn des Wintersemesters 2015/2016 einen neuen Master-Studiengang Erziehungswissenschaft an. Der Studienbeginn ist im Wintersemester und im Sommersemester möglich. Dieser ist sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester zulassungsbeschränkt und beinhaltet die folgenden vier Studienrichtungen:
- Lebenslanges Lernen und Medienbildung
- Pädagogik des Kindes- und Jugendalters
- Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Internationalität/ Transnationalität
Die Struktur des Master-Studiengangs Erziehungswissenschaft ist in den jeweiligen Studienrichtungen gleich. Die beiden ersten Module der Allgemeinen Erziehungswissenschaft werden für alle Studienrichtungen angeboten, danach folgen die Module drei bis sechs mit den spezifischen Inhalten der einzelnen Studienrichtungen. Im siebten Modul werden empirische Forschungsmethoden, Forschungsdesigns und studentische Forschungsprojekte, die sich an den Inhalten der Studienrichtungen orientieren, erarbeitet. Im achten Modul können die Studierenden zwischen unterschiedlichen Studienleistungen wählen. Der Master-Studiengang wird im neunten Modul mit der Anfertigung der Masterarbeit und der mündlichen Masterprüfung abgeschlossen.1. Lebenslanges Lernen und Medienbildung
Unser Selbstverständnis von Forschung, Lehre und Bildungspraxis zeichnet sich durch eine starke Theorie-Praxis-Verbindung sowie durch eine hohe Orientierung an der beruflichen Praxis aus. Neben einer wissenschaftlichen und empirischen Ausbildung in differenten erziehungswissenschaftlichen Feldern ist uns insbesondere auch die Kompetenzorientierung (u.a. digitale Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen, Bildungsmanagement und Beratung) wichtig. Durch die beiden, teilweise verschränkten, Perspektiven in Forschung und Lehre profitieren unsere Studierenden von unserer Expertise. Sie erhalten theoretische Grundlagen, praktisches und anwendungsbezogenes Wissen in der Schnittstelle erwachsenenpädagogischen und medienpädagogischen Handelns. Beides dient dazu, unsere Studierenden auf vielfältige Aufgaben (u.a. Digitales Lehren, Lehrgestaltung, Programmplanung, Seminardesign) in einem spannenden und zunehmend entgrenzten beruflichen Feld an der Schnittstelle von Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Medienbildung vorzubereiten.
Im Wesentlichen tragen wir bei zur:
- grundlagenbezogenen Theorieentwicklung (z.B. digitale Bildung, Media Literacy, erwachsenenpädagogische Professionalität, lebenslange Bildung)
- Verbindung von wissenschaftlichem Wissen und empirischen Bildungsforschung (z.B. Lehr-Lern-Forschung, Biographieforschung)
- Analyse von erwachsenenpädagogisch und medienpädagogisch bedeutsamen Entwicklungen (z.B. pädagogische Optimierung, Lernen und Lehren in digitalen Zeiten, Erwerbsarbeit im Wandel)
- einer fundierten Vorbereitung Studierender auf die spätere Bildungsarbeit von Studierenden (z.B. Methoden der Bildungsarbeit, Design your life)
In welchen Bereichen können Sie später arbeiten?
Institutionen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Hinsicht auf allgemeine Erwachsenenbildung und Berufliche Weiterbildung, Selbstlernzentren, Organisationen der Bildungs- und Lernberatung, Berufliche und Betriebliche Aus- und Weiterbildung, berufliche Wiedereingliederung, Train the trainer, Weiterbildung pädagogischen Personals, Eltern- und Familienbildung, Personalentwicklung/Organisationsentwicklung, medienpädagogische Einrichtungen im kommunalen und kirchlichen Bereich, Jugendmedienschutz, medienpädagogisch orientierte Kinder- und Jugendarbeit, Fernsehsender, Verlage, Multimediaproduzenten und E-Learning, Forschung, Digitale Öffentlichkeitsarbeit, Produktion von Bildungsmedien.
Ansprechpartner der Studienrichtung:
- Univ.-Prof. Dr. Sebastian Lerch; Prof.’in Dr. Julia Koller
- Univ.-Prof.’in Dr. Jasmin Bastian; Prof.’in Dr. Ulrike Krein
2. Pädagogik des Kindes- und Jugendalters
Im Zentrum der Pädagogik des Kindes- und Jugendalters steht die Auseinandersetzung mit Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationsprozessen in Kindheit und Jugend. Dabei richtet sich die Studienrichtung vor allem auf die außerschulische Kinder- und Jugendbildung, die ein ausdifferenziertes pädagogisches Handlungsfeld darstellt. In ihrem Forschungsbezug knüpft sie u.a. an die neuere Kindheits- und Jugendforschung an. Hier werden Kindheit und Jugend zum einen als historisch-gesellschaftliche Konstruktionen, zum anderen als eigenständige Lebensphasen angesehen- und Kinder und Jugendliche als Akteure, die ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten. Neben individuellen Entwicklungs- und Bildungsprozessen von Kindern und Jugendlichen sind historische, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen der Lebensphasen Kindheit und Jugend thematisch. Dabei werden internationale Entwicklungen aufgegriffen, die für Bildung und Erziehung in modernen Gesellschaften bedeutsam sind, bspw. Entwicklungen im Zusammenhang mit Migration, kultureller Pluralisierung, Globalisierung und Demokratisierung.
In der Studienrichtung Pädagogik des Kindes- und Jugendalters können Sie sich mit folgenden Inhalten auseinandersetzen:
- Theoretische und methodische Grundlagen der Kindheits- und Jugendforschung
- Lebenslagen und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
- Handlungskonzepte der Kinder- und Jugendbildung
- Institutionen und Organisationen der Kinder- und Jugendbildung
In welchen Bereichen können Sie später arbeiten?
Die Studienrichtung qualifiziert für ein breites Spektrum an pädagogischen Tätigkeiten, insbesondere in Institutionen der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung. Pädagogische Arbeitsfelder liegen z.B. in Feldern der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung, der Kinder- und Jugendarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe, der außerschulischen politischen und kulturellen Bildung, der Familienbildung, der Kinder- und Jugendpolitik, der Verbände, die sich für Kinder, Jugendliche und Familien engagieren, sowie in der Kooperation mit der Schule. Hinzu kommen Arbeitsfelder im Bereich erziehungswissenschaftlicher Forschung an Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären (praxisorientierten) Forschungsinstituten.
Ansprechpartner:innen der Studienrichtung:
- Univ.-Prof. Dr. Stefan Weyers
- Univ.-Prof.’in Dr. Tanja Betz
- Prof.’in Dr. Julia Becher
- Prof.’in Dr. Lilli Riettiens
3. Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Internationalität/Transnationalität
Diese Studienrichtung reagiert auf die zunehmende Bedeutung von Globalisierungs- und Europäisierungsprozessen, die die Sozialpädagogik in ihrem Kern treffen. Die Berufsentwicklung der Sozialpädagogik zeigt, dass zunehmend international qualifiziertes Fachpersonal benötigt wird und internationale Qualifikation von zentraler Bedeutung sind. Dies betrifft auch die lokalen Praxisfelder der Sozialpädagogik vor Ort, die sich in besonderer Weise auf sich verändernde AdressatInnengruppen und Problemlagen einstellen müssen. Gleichsam eröffnen sich zunehmend Berufsperspektiven in internationalen und transnationalen Arbeitsfeldern, Organisationen und Netzwerken.
In der Studienrichtung Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Internationalität/Transnationalität können Sie sich mit folgenden Inhalten auseinandersetzen:
- Theoretische Ansätze und Grundlagen der Sozialpädagogik im internationalen/transnationalen Kontext
- Arbeitsfelder und Organisationen der Sozialen Arbeit in internationalen/transnationalen Feldern
- Sozialpädagogisches Handeln
- (internationale/transnationale) Forschung in der Sozialpädagogik
In welchen Bereichen können Sie später arbeiten?
Die Studienrichtung qualifiziert für ein breites Spektrum von sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Zum Beispiel: Kinder- und Jugendhilfe, internationale/transnationale Organisationen und Netzwerke im Bereich sozialer Hilfen, Bildung, Migration und Gesundheit, soziale Dienste der Flüchtlingshilfe, (internationale) Jugendarbeit, sozialpädagogische Beratung, Altenhilfe, internationaler Studentenaustausch, Diversitätsmanagement.
Ansprechpartner:innen der Studienrichtung:
- Univ.-Prof.’in Dr. Alexandra Klein
- Univ.-Prof. Dr. Marc Weinhardt
- Univ.-Prof. Dr. Matthias Witte
Seit dem Sommersemester 2024 bieten das Team der Erwachsenenbildung das neu zu erwerbende Zertifikat Train the Trainer in Kooperation mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der JGU Mainz an.
Der Flyer stellt zentrale Inhalte, den Aufbau der verschiedenen Veranstaltungen sowie Bedingungen zur Teilnahme dar. Das Zertifikat ist für alle im Master-Studiengang der Erziehungswissenschaft an der JGU Mainz geöffnet!
An dieser Stelle finden Sie die entsprechende Prüfungsordnung sowie das Modulhandbuch zum Zertifikat.
Wir freuen uns sehr über das rege Interesse und durch Ihre Teilnahme, diese Gelegenheit eine studiumsübergreifende Qualifikation zu erlangen, wahr zu nehmen. Sie können sich für die Veranstaltungen über JOGU-StINe anmelden.
Prof. Dr. Sebastian Lerch
(Leitung)
Georg-Forster-Gebäude, Raum 02.212
Tel.: +49 (0) 6131/39 – 26619
selerch@uni-mainz.de
Madeleine Kaul
(Zertifikatskoordination)
Georg-Forster-Gebäude, Raum 02.208
Tel.: +49 (0) 6131/39 – 26613
tttzertifikateb@uni-mainz.de
Der weiterbildende Master of Arts Coaching – Training – Beratung. Prozessbegleitung von Personen, Teams und Organisationen ist ein innovativer und flexibler Masterstudiengang, der speziell für Berufstätige konzipiert wurde. Er ermöglicht es, Beratungskompetenzen in verschiedenen Handlungsfeldern zu erweitern und sich gleichzeitig weiter beruflich zu engagieren.
Der Studiengang wird von der Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung (Prof. Dr. Sebastian Lerch/Jun.-Prof. Dr. Julia Koller) und dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) (Dr. Beate Hörr/Sonja Lux M.A.) betreut und startet im WS 2024/25.
Bitte beachten Sie, dass es sich um einen berufsbegleitenden sowie kostenpflichtigenStudiengang handelt.
Weitere Informationen u.a. zu Inhalten und Aufbau, Prüfungsordnung, Modulhandbuch, Kosten und Zugangsvoraussetzungen finden Sie hier.